Abnorme Psychologie
  • 1. Die abnormale Psychologie ist der Teilbereich der Psychologie, der sich mit der Untersuchung und Behandlung von psychischen Störungen und abnormalen Verhaltensweisen befasst. Sie erforscht die Ursachen und Erscheinungsformen von psychischen Störungen wie Depressionen, Schizophrenie, Angststörungen und Persönlichkeitsstörungen. Die abnorme Psychologie versucht, die Faktoren zu verstehen, die zur Entwicklung dieser Störungen beitragen, darunter genetische, biologische, psychologische und soziale Einflüsse. Zu den Behandlungsansätzen in der abnormalen Psychologie gehören Therapien, Medikamente und andere Maßnahmen, die dem Einzelnen helfen sollen, seine psychischen Probleme zu bewältigen und zu überwinden. Durch Forschung und klinische Praxis spielt die abnorme Psychologie eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung unseres Verständnisses der psychischen Gesundheit und der Verbesserung des Lebens von Menschen, die von psychischen Störungen betroffen sind.

    Welches der folgenden Symptome ist häufig bei Depressionen zu beobachten?
A) Überschüssige Energie
B) Verschwommenes Sehen
C) Gesteigerter Appetit
D) Anhaltende Traurigkeit
  • 2. Was ist eine Phobie?
A) Eine körperliche Missbildung
B) Ein Musikinstrument
C) Eine irrationale Angst
D) Eine starke Vorliebe
  • 3. Welche Störung ist durch plötzliche und unvorhergesehene Panikattacken gekennzeichnet?
A) Zwangsneurosen
B) Autismus-Spektrum-Störung
C) Panikstörung
D) Essstörung
  • 4. Welcher Neurotransmitter wird häufig mit Schizophrenie in Verbindung gebracht?
A) Dopamin
B) Acetylcholin
C) Serotonin
D) Endorphine
  • 5. Welche Störung beinhaltet einen Zyklus von manischen und depressiven Episoden?
A) Störung der Schlaflosigkeit
B) Bipolare Störung
C) Sehbehinderung
D) Sprachstörung
  • 6. Welche Theorie besagt, dass abnormes Verhalten auf unbewusste Konflikte zurückzuführen ist?
A) Musiktheorie
B) Psychoanalytische Theorie
C) Rechtstheorie
D) Mathematische Theorie
  • 7. Zu welcher Kategorie von Störungen gehören Zustände, die reale körperliche Symptome ohne eine eindeutige körperliche Ursache aufweisen?
A) Somatische Symptome und damit verbundene Störungen
B) Astronomische Störungen
C) Botanische Störungen
D) Zoologische Erkrankungen
  • 8. Welche Störung ist durch anhaltende unerwünschte Gedanken und sich wiederholende Verhaltensweisen gekennzeichnet?
A) Stotterstörung
B) Zwangsneurosen (OCD)
C) Störung der Mob-Mentalität
D) Saisonale affektive Störung
  • 9. Was ist ein häufiges Symptom der generalisierten Angststörung (GAD)?
A) Freude
B) Gelassenheit
C) Optimismus
D) Übermäßige Sorge
  • 10. Welche Störung ist durch eine Abspaltung von der Realität gekennzeichnet?
A) Soziale Angststörung
B) Schizophrenie
C) Bipolare Störung
D) Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
  • 11. Was ist eine gängige Behandlung für Phobien?
A) Gesangsunterricht
B) Gewichtheben
C) Expositionstherapie
D) Horrorfilme ansehen
  • 12. Welcher Zweig der Psychologie wendet Theorien aus der Abnormalpsychologie an, um Zustände zu beurteilen, zu verstehen und zu behandeln?
A) Kognitive Psychologie.
B) Sozialpsychologie.
C) Klinische Psychologie.
D) Entwicklungspsychologie.
  • 13. Welche Verhaltensweisen in der Abnormalpsychologie deuten darauf hin, dass eine Person anfällig ist und nicht in der Lage ist, mit Umweltbelastungen umzugehen?
A) Anpassungsstörisches Verhalten.
B) Sozial akzeptables Verhalten.
C) Neutrales Verhalten.
D) Adaptives Verhalten.
  • 14. Wer hat die Theorie aufgestellt, dass Ungleichgewichte im Körper zu psychischen Erkrankungen führen können?
A) Carl Jung.
B) Hippokrates.
C) Sigmund Freud.
D) B.F. Skinner.
  • 15. Welche Temperamentstimmung wird laut der Lehre von den vier Körpersäften mit einem Übermaß an Schleim in Verbindung gebracht?
A) Melancholie.
B) Reizbarkeit.
C) Müdigkeit.
D) Optimismus.
  • 16. Wie wurde dem Krankenhaus St. Mary of Bethlehem in London ein Spitzname gegeben?
A) „Bedlam“.
B) „Londoner Anstalt“.
C) „Königliches Krankenhaus“.
D) „Bethlehem House“.
  • 17. Wer setzte sich im späten 18. Jahrhundert für eine humanere Behandlung von Patienten in psychiatrischen Einrichtungen ein?
A) Philippe Pinel.
B) B.F. Skinner.
C) Carl Rogers.
D) Sigmund Freud.
  • 18. Welcher Roman und welcher anschließende Film aus dem Jahr 1946 beleuchteten die schlechten Bedingungen in der psychiatrischen Versorgung?
A) Girl, Interrupted.
B) Das Schlangenloch.
C) Awakenings.
D) Einer flog über das Kuckucksnest.
  • 19. Welche bedeutende Folge hatte Mary Jane Wards Roman 'The Snake Pit'?
A) Er führte zur Schließung aller psychiatrischen Anstalten in den USA.
B) Er stellte neue psychologische Theorien vor.
C) Er weckte das öffentliche Bewusstsein für eine menschenwürdigere psychiatrische Versorgung.
D) Er resultierte in strengeren Gesetzen gegen psychiatrische Praktiken.
  • 20. Was finanzierte das Hill-Burton-Gesetz?
A) Krankenhäuser für psychische Erkrankungen.
B) Krankenhäuser ausschließlich für körperliche Erkrankungen.
C) Forschungseinrichtungen für neurologische Studien.
D) Schulen für Kinder mit Behinderungen.
  • 21. Was war eines der Ziele der Bewegung für psychische Gesundheit?
A) Förderung des körperlichen Wohlbefindens von Menschen mit psychischen Erkrankungen.
B) Erstellung eines Klassifikationssystems für alle Krankheiten.
C) Einrichtung von Ausbildungsprogrammen für Psychologen.
D) Entwicklung neuer psychologischer Tests.
  • 22. Wer spielte eine wichtige Rolle bei der Sensibilisierung für die Missstände, denen Geisteskranke im 19. Jahrhundert ausgesetzt waren?
A) Sigmund Freud.
B) Iwan Pawlow.
C) John Watson.
D) Dorothea Dix.
  • 23. Welche Tradition schreibt abweiches Verhalten äußeren Einflüssen wie Dämonen oder Geistern zu?
A) Psychologisches Paradigma
B) Biologisches Paradigma
C) Bewegung für die öffentliche Gesundheitsförderung
D) Übernatürliche Erklärungen
  • 24. Welche historische Persönlichkeit lehnte die Vorstellung ab, dass abnormes Verhalten durch Hexen, Dämonen und Geister verursacht wurde?
A) Paracelsus
B) Sigmund Freud
C) John F. Kennedy
D) Carl Jung
  • 25. Welches Paradigma konzentriert sich auf die humanistischen, kognitiven und verhaltensbezogenen Ursachen psychischer Erkrankungen?
A) Übernatürliche Tradition
B) Bewegung für öffentliche Gesundheitsförderung
C) Biologisches Paradigma
D) Psychologisches Paradigma
  • 26. Welche Methoden setzten die alten Ägypter und Hebräer ein, um mit bösen Geistern oder Dämonen umzugehen?
A) Entfernung von Flüssigkeiten aus dem Gehirn
B) Einsperrung und Misshandlungen
C) Exorzismus
D) Bohrungen am Schädel
  • 27. Welche Behandlungen waren zur Zeit der Griechen und Römer für psychische Erkrankungen üblich?
A) Bohrung des Schädels (Trepanation)
B) Einsperrung und körperliche Züchtigung
C) Exorzismus durch religiöse Rituale
D) Entfernung von Flüssigkeiten aus dem Gehirn
  • 28. Welche Ursachen wurden in Jäger- und Sammlergesellschaften für ungewöhnliches Verhalten angenommen?
A) Chemische Ungleichgewichte im Gehirn
B) Sozialer Kontext
C) Genetische Veranlagung
D) Besessenheit durch böswillige Geister
  • 29. Welche Behandlungsmethode beinhaltete das Anritzen eines Lochs in den Schädel, um böswillige Geister zu vertreiben?
A) Taxonomie abweichenden Verhaltens
B) Pharmakologische Behandlung
C) Trepanation
D) Exorzismus
  • 30. Wer waren die beiden katholischen Inquisitoren, die "Der Hexerhammer" verfassten?
A) Kendra Cherry, M.Ed.
B) Zwei nicht näher benannte katholische Inquisitoren
C) Hippokrates und seine Mitarbeiter
D) Galen
  • 31. Was schreiben die biologischen Ansätze psychischen Erkrankungen zu?
A) Fehlentwicklungen in der psychologischen Entwicklung
B) Bösartige Geister
C) Biologische Ursachen
D) Sozialer Kontext
  • 32. Welcher römische Arzt erweiterte die Ideen von Hippokrates und entwickelte eine bedeutende Schule innerhalb der biologischen Tradition?
A) Hippokrates
B) Die Autoren von 'Der Hexerhammer'
C) Galen
D) Kendra Cherry, M.Ed.
  • 33. Welcher Begriff bezieht sich auf die verschiedenen Einflussbereiche, die eine Person umgeben, von engen Freunden bis hin zu globalen Institutionen?
A) Psychodynamische Einflüsse.
B) Kognitive Einflüsse.
C) Verhaltensbezogene Einflüsse.
D) Soziokulturelle Einflüsse.
  • 34. Wie nennt man die Erklärung einer Störung, bei der nur eine einzige Idee oder Perspektive verwendet wird?
A) Multifaktorielle Kausalität.
B) Multiple Kausalität.
C) Diathese-Stress-Modell.
D) Reduktionismus.
  • 35. Welches Konzept definiert Abweichung als eine Abweichung von einer statistisch bestimmten Norm?
A) Kombinationen
B) Psychometrische Anomalie
C) Abweichendes Verhalten
D) Statistische Anomalie
  • 36. Welcher Intelligenzquotientenbereich könnte laut psychometrischen Kriterien auf eine Lernbehinderung hindeuten?
A) Unter etwa 70–75
B) Über 130
C) Genau 100
D) Zwischen 85 und 115
  • 37. Welches der folgenden Merkmale ist nicht immer ein Zeichen für eine psychische Erkrankung?
A) Abweichendes Verhalten
B) Schizophrenie
C) Statistische Anomalie
D) ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)
  • 38. Welcher genetische Aspekt steht im Zusammenhang mit Schizophrenie?
A) Statistische Anomalien
B) Genetische Ursachen
C) Nur Umweltfaktoren
D) Hohe Intelligenzquotienten
  • 39. Was verrät uns eine psychometrische Anomalie über den tatsächlichen Zustand oder die Probleme einer Person?
A) Ihren sozialen Status.
B) Nicht viel über ihren tatsächlichen Zustand oder ihre Probleme.
C) Ihren genauen IQ-Wert.
D) Alles über ihren Zustand.
  • 40. Welche Eigenschaft ist laut statistischer Betrachtung nicht unbedingt ein Hinweis auf eine psychische Erkrankung?
A) ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)
B) Extremer Reichtum
C) Niedrige Intelligenzquotienten
D) Schizophrenie
  • 41. Welches Persönlichkeitsmerkmal ist NICHT mit einer antisozialen Persönlichkeitsstörung verbunden?
A) Einfühlungsvermögen
B) Manipulation anderer Personen
C) Fehlendes Schuldgefühl
D) Täuschungsbereitschaft
  • 42. Welches Modell legt nahe, dass die dissoziative Identitätsstörung durch unvermeidliche traumatische Erfahrungen in der Vergangenheit verursacht wird?
A) Sozial-kognitives Modell
B) Verhaltensmodell
C) Traumatisches Modell
D) Kognitiv-behaviorales Modell
  • 43. Welches Merkmal wird häufig mit einer antisozialen Persönlichkeitsstörung in Verbindung gebracht?
A) Pfähtliches Lügen
B) Mitgefühl
C) Empathie
D) Ehrlichkeit
  • 44. Welches Merkmal ist typischerweise NICHT mit einer antisozialen Persönlichkeitsstörung verbunden?
A) Gleichgültigkeit
B) Täuschungsbereitschaft
C) Fehlendes Bedauern
D) Skrupellosigkeit
  • 45. Welches sind häufige Symptome, die mit einer generalisierten Angststörung in Verbindung stehen?
A) Vermeidung von Dingen, die an das Trauma erinnern
B) Konzentrationsschwierigkeiten
C) Scham- und Schuldgefühle im Zusammenhang mit traumatischen Erlebnissen
D) Angst vor Höhen
  • 46. Welcher Ansatz betrachtet Abweichungen als Folge biologischer Störungen im Gehirn?
A) Humanistische Psychologie
B) Somatogenetisch
C) Psychogenetisch
D) Kathartisch
  • 47. Welche Erkrankung ist durch eine übermäßige Angst und Vermeidung bestimmter Objekte oder Situationen gekennzeichnet?
A) Posttraumatische Belastungsstörung
B) Panikstörung
C) Generalisierte Angststörung
D) Spezifische Phobie
  • 48. Welcher Abschnitt des DSM-5 enthält die diagnostischen Kriterien und Codes?
A) Abschnitt III
B) Anhang
C) Abschnitt I
D) Abschnitt II
  • 49. Welches Symptom einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) beinhaltet eine erhöhte Aufmerksamkeit?
A) Konzentrationsschwierigkeiten
B) Übermäßige Wachsamkeit
C) Unruhe ohne erkennbaren Grund
D) Reizbarkeit gegenüber bestimmten Objekten
  • 50. Seit welchem Jahr verwendet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die ICD-10 in ihren Mitgliedsstaaten?
A) 2000
B) 1994
C) 1985
D) 2010
  • 51. Welches Kapitel der ICD-10 behandelt psychische und Verhaltensstörungen?
A) Kapitel zehn
B) Kapitel sieben
C) Kapitel drei
D) Kapitel fünf
  • 52. Welcher Ansatz in der klinischen Psychologie konzentriert sich auf beobachtbares Verhalten?
A) Kognitiv
B) Genetisch
C) Medizinisch
D) Verhaltenstherapeutisch
  • 53. Welche Perspektive betont bei psychischen Störungen die inneren Gedanken, Wahrnehmungen und Schlussfolgerungen?
A) Genetisch
B) Medizinisch
C) Kognitiv
D) Verhaltenstherapeutisch
  • 54. Welcher Prozentsatz wird voraussichtlich bei eineiigen Zwillingen auftreten, wenn es nur auf genetische Faktoren zurückzuführen ist?
A) 25%
B) 75%
C) 50%
D) 100%
  • 55. Welcher biologische Faktor kann Ungleichgewichte verursachen, die sich auf die psychische Gesundheit auswirken?
A) Ungleichgewichte von Neurotransmittern
B) Umweltfaktoren
C) Genetische Studien
D) Soziale Interaktionen
  • 56. Welcher systemische Faktor spielt sowohl bei schizophrenen Rückfällen als auch bei Anorexia nervosa eine Rolle?
A) Stressauslöser
B) Negativ ausgedrückte Emotionen
C) Unterdrückte Erinnerungen
D) Familiäre Systeme
  • 57. Wer war eine wichtige Persönlichkeit bei der Entwicklung der Psychoanalyse nach Sigmund Freud?
A) Anna Freud
B) James Watson
C) Carl Rogers
D) B. F. Skinner
  • 58. Welche Rolle spielen Träume in der psychoanalytischen Therapie?
A) Sie werden eingesetzt, um die Selbstverwirklichung zu fördern.
B) Sie verstärken Anpassungsverhalten.
C) Sie geben Einblicke in das Unterbewusstsein.
D) Sie helfen, Stressauslöser zu identifizieren.
  • 59. Welche Person wird mit dem Konzept der Selbstverwirklichung in der humanistischer Psychotherapie in Verbindung gebracht?
A) B. F. Skinner
B) Carl Rogers
C) Sigmund Freud
D) James Watson
  • 60. Welches der folgenden Symptome versucht die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) zu behandeln?
A) Schizophrenie
B) Persönlichkeitsstörungen
C) Depression
D) Bipolare Störung
  • 61. Welche nicht-psychiatrische Erkrankung hat von der Verhaltenstherapie (CBT) profitiert?
A) Asthma
B) Multiple Sklerose
C) Hypertonie (Bluthochdruck)
D) Diabetes
  • 62. Was ist das Hauptziel der Familientherapie?
A) Die Bereitstellung von Medikamentenmanagement für Kinder.
B) Die Verbesserung von Beziehungen innerhalb von Familien durch therapeutische Interventionen.
C) Familienmitglieder werden getrennt, um ihre jeweiligen Probleme besser zu verstehen.
D) Der Fokus liegt auf einer individuellen Therapie für jedes Familienmitglied.
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