Bystander-Effekt - Prüfung
  • 1. Was ist der Bystander-Effekt?
A) Eine instinktive Reaktion, um in jeder Notsituation zu helfen.
B) Ein Verhalten, das Einzelpersonen dazu ermutigt, in Gruppen zu intervenieren.
C) Ein Phänomen, bei dem Personen in einer Notsituation weniger bereit sind, Hilfe zu leisten, wenn andere Personen anwesend sind.
D) Eine Studie zeigt, dass Menschen eher bereit sind zu helfen, wenn sie allein sind.
  • 2. In welchem Jahr wurde der Begriff "Bystander-Effekt" erstmals eingeführt?
A) 1982.
B) 1968.
C) 1990.
D) 1975.
  • 3. Welcher Faktor trägt zum Bystander-Effekt bei?
A) Erhöhter Sinn für persönliche Verantwortung.
B) Schnelle Entscheidungsfähigkeit.
C) Starke individualistische Werte.
D) Streuung der Verantwortung.
  • 4. Wie beeinflusst der Bystander-Effekt die Reaktionszeit bei Notfällen?
A) Es beschleunigt die Reaktionszeit im Notfall.
B) Sie wirkt sich nur auf die individuelle Reaktionszeit aus.
C) Sie verzögert die Reaktionszeit im Notfall.
D) Sie hat keine Auswirkungen auf die Reaktionszeit im Notfall.
  • 5. Wie kann die Sensibilisierung für den Bystander-Effekt dazu beitragen, seine Auswirkungen zu verringern?
A) Ermutigung der Menschen, sich ausschließlich auf Gruppenentscheidungen zu verlassen.
B) Aufklärung des Einzelnen über das Phänomen und seine Folgen.
C) Ignorieren der Anwesenheit anderer in Notsituationen.
D) Förderung einer individualistischen Einstellung in Gruppen.
  • 6. Was ist der Schritt des "Bemerkens" im Prozess des Eingreifens von Unbeteiligten?
A) Sich einer Notsituation bewusst sein.
B) Direktes Handeln, um zu helfen.
C) Entscheidung über das Einschreiten.
D) Bewertung der damit verbundenen Risiken.
  • 7. Was kann der Einzelne tun, um den Bystander-Effekt zu überwinden?
A) Verlassen Sie sich auf soziale Normen, um Ihr Verhalten zu steuern.
B) Vermeiden Sie es, in Notsituationen verwickelt zu werden.
C) Gehen Sie davon aus, dass jemand anderes helfen wird, und gehen Sie weg.
D) Übernehmen Sie persönliche Verantwortung und greifen Sie ein.
  • 8. Was versteht man unter dem Konzept der "Verbreitung von Verantwortung" im Zusammenhang mit dem Bystander-Effekt?
A) In Notsituationen wird die Verantwortung selektiv auf andere übertragen.
B) Die Menschen fühlen sich stärker in der Verantwortung, zu reagieren, wenn andere anwesend sind.
C) Menschen reagieren in Gruppen effizienter als allein.
D) Die Menschen fühlen sich weniger persönlich verantwortlich, wenn andere anwesend sind.
  • 9. In dem Experiment von Latané und Rodin: Welcher Prozentsatz der Personen half, wenn sie alleine waren?
A) Fünfzig Prozent
B) Neunzig Prozent
C) Siebzig Prozent
D) Vierzig Prozent
  • 10. Laut einer Meta-Analyse aus dem Jahr 2011, in welchen Arten von Notfällen ist der sogenannte Umstehendeffekt am wahrscheinlichsten?
A) Alle Arten von Notfällen
B) Nicht gefährliche Notfälle
C) Nicht-Notfallsituationen
D) Gefährliche Notfälle
  • 11. Welcher Prozentsatz der Passanten hat laut Philpot et al. (2019) in Konflikte eingegriffen?
A) 50%
B) Über 90%
C) 30%
D) 70%
  • 12. Welches Prinzip besagt, dass Beobachter sich auf andere verlassen, um eine Notfallsituation zu interpretieren?
A) Sozialer Vergleich
B) Soziale Identität
C) Soziale Erleichterung
D) Sozialer Einfluss
  • 13. Welche Art von Intervention beinhaltet die direkte Unterstützung des Opfers?
A) Indirekte Beeinflussung
B) Indirekte Intervention
C) Passive Intervention
D) Direkte Intervention
  • 14. In welchen Situationen wurde der Umstandseffekt laut der Metaanalyse von 2011 abgeschwächt?
A) Nicht gefährliche Situationen
B) Gefährliche Situationen
C) Nicht-Notfallsituationen
D) Alle Situationen
  • 15. Welcher Faktor kann dazu führen, dass eine Person ihre Entscheidung verzögert, einer anderen in Not zu helfen?
A) Vertrautheit mit der Umgebung
B) Hohe Unsicherheit
C) Geringe Konsequenzen
D) Hoher Zusammenhalt in der Gruppe
  • 16. Wie beeinflusst die Vertrautheit mit der Umgebung die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zeuge Hilfe leistet?
A) Verringert die Wahrscheinlichkeit
B) Verursacht Verwirrung
C) Erhöht die Wahrscheinlichkeit
D) Hat keinen Einfluss
  • 17. Welchen Einfluss hat die Beeinflussung des sozialen Umfelds auf hilfsbereites Verhalten?
A) Fördert hilfsbereites Verhalten.
B) Erhöht den Dringlichkeitsgrad.
C) Hat keinen Einfluss.
D) Kann hilfsbereites Verhalten hemmen.
  • 18. Welche Gruppe reagierte in Rutkowski et al.s Experiment am wahrscheinlichsten auf ein Opfer, das verletzt wurde?
A) Eine Gruppe mit vier Mitgliedern und hoher Kohäsion.
B) Eine Gruppe mit zwei Mitgliedern und hoher Kohäsion.
C) Eine Gruppe mit zwei Mitgliedern und geringer Kohäsion.
D) Eine Gruppe mit vier Mitgliedern und geringer Kohäsion.
  • 19. In dem Experiment aus dem Jahr 2005, wann waren Passanten eher bereit, einer verletzten Person zu helfen?
A) Wenn die Person ein Fußballtrikot trug, das als negativ wahrgenommen wurde.
B) Wenn die Person ein Fußballtrikot trug, das als positiv wahrgenommen wurde.
C) Wenn die Person ein schlichtes Hemd trug.
D) Wenn die Person ein neutrales Hemd trug.
  • 20. Wie beeinflusst eine gemeinsame, auf Gruppenebene basierende psychologische Beziehung hilfsbereites Verhalten?
A) Kann hilfsbereites Verhalten fördern.
B) Hat keinen Einfluss.
C) Verursacht Verwirrung.
D) Hemmt immer hilfsbereites Verhalten.
  • 21. Welche Theorie erklärt den Einfluss einer gemeinsamen Identität auf Empathie und Hilfbereitschaft?
A) Theorie der kognitiven Dissonanz
B) Theorie der sozialen Identität
C) Theorie des sozialen Vergleichs
D) Theorie der Selbstkategorisierung
  • 22. Welche Faktoren wurden als Prädiktoren für hilfsbereites Verhalten identifiziert, nachdem die soziale Identifikation berücksichtigt wurde?
A) Empathie sagte kein hilfsbereites Verhalten mehr voraus.
B) Die Gruppengröße sagte hilfsbereites Verhalten voraus.
C) Soziale Identifikation sagte hilfsbereites Verhalten voraus.
D) Empathie sagte hilfsbereites Verhalten voraus.
  • 23. In welchem Jahr wurde die Studie der Internationalen Ombudsmann-Vereinigung veröffentlicht?
A) 2010
B) 2011
C) 2008
D) 2009
  • 24. Wie heißt die ABC-Fernsehsendung zur besten Sendezeit, die den Umstandseffekt untersucht?
A) Primetime: Was würden Sie tun?
B) Intervention im Notfall: Eine Realitätsprüfung
C) Der Umstandseffekt: Live
D) Was würden Sie tun? – Die Serie
  • 25. Wie viele Online-Chatgruppen wurden im Experiment beobachtet?
A) 100
B) 300
C) 400
D) 500
  • 26. Wie war die durchschnittliche Reaktionszeit, wenn eine bestimmte Person zur Hilfe gerufen wurde?
A) 36,38 Sekunden
B) 51,53 Sekunden
C) 60,00 Sekunden
D) 45,00 Sekunden
  • 27. Wie war die durchschnittliche Reaktionszeit, wenn keine bestimmte Person zur Hilfe gerufen wurde?
A) 60,00 Sekunden
B) 45,00 Sekunden
C) 36,38 Sekunden
D) 51,53 Sekunden
  • 28. Wie war der Benutzername des männlichen Probanden im Experiment?
A) Jake Smith
B) Jake Harmen
C) John Harmen
D) James Harmen
  • 29. Wie war der Online-Nickname des weiblichen Opfers im Experiment?
A) Suzy Harmen
B) Sally Harmen
C) Susan Harmen
D) Suzanne Harmen
  • 30. In welchem Studienjahr hat Robert Thornberg Forschung über Kinder als Zeugen durchgeführt?
A) 2010
B) 2007
C) 2012
D) 2005
  • 31. In welcher Entwicklungsphase schenken Kinder bestimmten Aspekten ihrer Umgebung besondere Aufmerksamkeit?
A) Feststellen, dass etwas nicht in Ordnung ist
B) Handeln
C) Empathie empfinden
D) Erkennen eines Hilfebedarfs
  • 32. Welcher Begriff beschreibt die Vorstellung von Kindern, dass andere sich nur vergnügen und nicht in Not sind?
A) Empathischer Zorn
B) Moralische Überlegung
C) Pluralistische Ignoranz
D) Soziale Statusbewertung
  • 33. Welche ist die letzte Phase in Thornbergs Modell der moralischen Überlegung aus der Perspektive eines Beobachters?
A) Empathie empfinden
B) Interpretieren
C) Beobachten
D) Handeln
  • 34. In welcher Phase berücksichtigen Kinder mögliche Vorteile und Nachteile, bevor sie handeln?
A) Erkennen eines Hilfebedarfs
B) Einfühlungsvermögen zeigen
C) Feststellen, dass etwas nicht in Ordnung ist
D) Zusammenfassung von Beweggründen für Handlungen
  • 35. Welche der folgenden Faktoren, die laut Thornberg das Verhalten von Kindern beeinflussen, sind kontextuelle Einflüsse?
A) Gruppenzwang
B) Einhaltung von Regeln
C) Angst vor Bestrafung
D) Geschlechterstereotypen
  • 36. Welches Konzept wurde in südafrikanischen Gerichten eingeführt, um Urteile gerechter zu gestalten?
A) Entschuldigende Faktoren
B) Zweifel an der Schuld
C) Mildernde Umstände
D) Gerechtfertigte Gründe
  • 37. Welche kulturelle Eigenschaft erwähnte Boet Kotzé im Fall S. vs. Sibisi?
A) Individualismus
B) Persönliche Verantwortung
C) Kollektives Bewusstsein
D) Kulturelle Isolation
  • 38. Welches Programm verwenden amerikanische Universitäten, um das Verhalten von Zeugen in Fällen von sexueller Gewalt zu verbessern?
A) Das Red Flag-Programm
B) Das InterAct-Programm zur Prävention sexueller Übergriffe
C) Das Blue Light-Programm
D) Das Green Dot-Programm
  • 39. Welches psychologische Konzept besagt, dass Individuen in einer Gruppe möglicherweise ihr Verantwortungsbewusstsein verlieren können?
A) Gruppenpolarisation
B) Soziale Erleichterung
C) Deindividuation
D) Konformität
  • 40. An welchem Datum ereignete sich der Mord an Kitty Genovese?
A) 24. Oktober 2009
B) 30. Mai 2011
C) 13. März 1964
D) 25. Dezember 1964
  • 41. Was hat ein Artikel, der 2007 in der Zeitschrift "American Psychologist" veröffentlicht wurde, über den Fall Kitty Genovese enthüllt?
A) Die Polizei wurde überhaupt nicht hinzugezogen.
B) Es gab mehr als 38 Zeugen.
C) Die Geschichte wurde von den Medien übertrieben dargestellt.
D) Der Angreifer wurde sofort festgenommen.
  • 42. Was machte Raymond Zack, als er in die Gewässer vor dem Robert Crown Memorial Beach eintauchte?
A) Er angelte.
B) Er segelte.
C) Er schwamm.
D) Er stand bis zum Hals im Wasser.
  • 43. Was war letztendlich die Ursache für den Zusammenbruch von Raymond Zack im Wasser?
A) Unterkühlung
B) Dehydration (Flüssigkeitsmangel)
C) Ertrinken
D) Herzinfarkt
  • 44. Wer ist schließlich ins Wasser gegangen, um Raymond Zack zu retten?
A) Ein hilfsbereiter Mensch
B) Ein Polizist
C) Ein Feuerwehrmann
D) Ein Mitglied der Küstenwache
  • 45. Welche körperlichen Folgen erlitt Jane Doe nach der Übergriff?
A) Gebrochene Knochen
B) Gedächtnisverlust
C) Gehörverlust
D) Narben von Zigarettenverbrennungen auf ihrem Rücken
  • 46. Wie lange dauerte der sexuelle Übergriff im SEPTA-Zug?
A) Fast 40 Minuten
B) 30 Minuten
C) 20 Minuten
D) 50 Minuten
  • 47. Wie lange nach dem ersten Notruf wurde der Verdächtige festgenommen?
A) 3 Minuten
B) 15 Minuten
C) 5 Minuten
D) 10 Minuten
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