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Kognitive Psychologie - Prüfung
Beigesteuert von: Engel
  • 1. Die kognitive Psychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie, das sich mit der Untersuchung geistiger Prozesse wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Wahrnehmung, Problemlösung und Entscheidungsfindung befasst. Sie versucht zu verstehen, wie Menschen Informationen erwerben, verarbeiten, speichern und abrufen. Kognitionspsychologen untersuchen, wie der Geist funktioniert, und erforschen komplexe kognitive Funktionen wie Sprachentwicklung, Problemlösungsstrategien und logisches Denken. Durch die Untersuchung dieser mentalen Prozesse will die kognitive Psychologie unser Verständnis des menschlichen Verhaltens und der Kognition verbessern und Einblicke in verschiedene Aspekte des menschlichen Erlebens und Verhaltens geben.

    Wer gilt als der Vater der kognitiven Psychologie?
A) Iwan Pawlow
B) Sigmund Freud
C) Ulric Neisser
D) B.F. Skinner
  • 2. Wie nennt man den mentalen Prozess des Ordnens und Interpretierens von Sinnesinformationen?
A) Speicher
B) Nachdenken
C) Lernen
D) Wahrnehmung
  • 3. Wie nennt man den Prozess der Umwandlung von Informationen in eine Form, die im Gedächtnis gespeichert werden kann?
A) Verfall
B) Störung
C) Abruf
D) Kodierung
  • 4. Welcher Bereich des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle bei der Gedächtnisbildung?
A) Präfrontaler Kortex
B) Hippocampus
C) Occipital-Lappen
D) Kleinhirn
  • 5. Wie nennt man bei der klassischen Konditionierung die nicht erlernte Reaktion?
A) Konditionierte Reaktion
B) Unkonditionierte Reaktion
C) Verstärkte Reaktion
D) Neutrale Antwort
  • 6. Wer hat die Stufen der kognitiven Entwicklung vorgeschlagen, einschließlich der sensomotorischen und der formal-operativen Stufen?
A) Lew Vygotskij
B) Jean Piaget
C) Lawrence Kohlberg
D) Erik Erikson
  • 7. Wie nennt man das Phänomen, dass man sich die ersten Punkte einer Liste besser merken kann?
A) Aktualitätseffekt
B) Primacy-Effekt
C) Sensorisches Gedächtnis
D) Chunking
  • 8. Wie nennt man die kognitive Neigung, Informationen so zu suchen oder zu interpretieren, dass die eigenen Vorurteile bestätigt werden?
A) Verfügbarkeitsheuristik
B) Voreingenommenheit im Nachhinein
C) Verankerungsvorspannung
D) Konfirmationsverzerrung
  • 9. Wie nennt man die Überlagerung von neuen Informationen mit dem Abruf alter Informationen?
A) Zustandsabhängiger Speicher
B) Proaktive Einmischung
C) Spezifität der Kodierung
D) Rückwirkende Eingriffe
  • 10. Welcher Begriff beschreibt die mentalen Strukturen und Prozesse, die zur Organisation von Informationen verwendet werden?
A) Schema
B) Konzept
C) Algorithmus
D) Hypothese
  • 11. Welcher Begriff bezieht sich auf die Tendenz, dass unsere Erinnerung an ein Ereignis durch irreführende Informationen verändert werden kann?
A) Speichererweiterung
B) Fehler beim Rückruf
C) Kognitive Dissonanz
D) Effekt der Fehlinformation
  • 12. Welcher Begriff beschreibt den Prozess der Zerlegung komplexer Informationen in kleinere, besser handhabbare Teile?
A) Konsolidierung
B) Chunking
C) Akquisition
D) Ausarbeitung
  • 13. Wie nennt man die Fähigkeit, Informationen über einen längeren Zeitraum zu speichern und abzurufen?
A) Vorstellungskraft
B) Problemlösung
C) Speicher
D) Kreativität
  • 14. Wie nennt man den mentalen Prozess der Verarbeitung von Informationen im Kurzzeitgedächtnis?
A) Arbeitsgedächtnis
B) Prozedurales Gedächtnis
C) Metakognition
D) Selektive Aufmerksamkeit
  • 15. In welchem Jahrhundert fanden vor allem philosophische Debatten über menschliches Denken statt?
A) 20. Jahrhundert
B) 19. Jahrhundert
C) 18. Jahrhundert
D) 17. Jahrhundert
  • 16. Wer hat die Idee des Dualismus von Geist und Körper, auch bekannt als Substanzdualismus, aufgestellt?
A) George Berkeley
B) René Descartes
C) Immanuel Kant
D) John Locke
  • 17. Welcher Bereich des Gehirns wurde von Paul Broca als hauptsächlich für die Sprachproduktion identifiziert?
A) Hippocampus (Gyrus hippokampi)
B) Amygdala (Mandelkern)
C) Wernicke-Areal
D) Broca-Areal
  • 18. Welcher Faktor hatte während des Zweiten Weltkriegs einen großen Einfluss auf die kognitive Psychologie?
A) Verständnis der menschlichen Leistungsfähigkeit zur Ausbildung von Soldaten
B) Gründung des Harvard Center for Cognitive Studies
C) Kritik des Empirismus
D) Entwicklung des Behaviorismus
  • 19. Was ist Metakognition?
A) Gedanken über die eigenen Gedanken
B) Kurzzeitgedächtnisprozesse
C) Phonemanalyse in der kognitiven Psychologie
D) Die Erforschung des Spracherwerbs
  • 20. Wer gilt als Begründer der kognitiven Therapie?
A) Daniel Kahneman
B) Carl Rogers
C) Sigmund Freud
D) Aaron T. Beck
  • 21. Können die Teilnehmer beide Textabschnitte verstehen, wenn sie bei der Aufgabe des simultanen Hörens (dichotisches Hören) nur einen davon verfolgen?
A) Wenn ihr Name erwähnt wird.
B) Nein, das ist nicht möglich.
C) Ja, das ist möglich.
D) Nur, wenn die Tonhöhen unterschiedlich sind.
  • 22. Was hat Carl Jung in seinem Buch "Psychologische Typen" aus dem Jahr 1921 eingeführt?
A) Prinzipien des Behaviorismus
B) Dualismus von Geist und Körper
C) Konzepte der künstlichen Intelligenz
D) Die Hypothese der kognitiven Funktionen
  • 23. Welche Art von Wissen bezieht sich auf die Ausführung bestimmter Aufgaben?
A) Metakognitives Wissen
B) Deklaratives Wissen
C) Prozedurales Wissen
D) Hierarchisches Wissen
  • 24. Wie funktioniert die endogene Steuerung der Aufmerksamkeit, und wie lässt sich dieser Mechanismus am besten beschreiben?
A) Aufmerksamkeitslenkung
B) Von unten nach oben
C) Reflexiv
D) Von oben nach unten
  • 25. Was war das Ziel des Harvard Centers for Cognitive Studies, das 1960 gegründet wurde?
A) Die dynamische Psychologie erforschen.
B) Den Behaviorismus fördern.
C) Die kognitive Revolution institutionalisieren.
D) Technologien für Künstliche Intelligenz entwickeln.
  • 26. Wie viele Schritte beinhaltet das SIP-Modell von Dodge, wenn eine Person Interaktionen bewertet?
A) Drei
B) Vier
C) Sieben
D) Fünf
  • 27. Worum ging es in der Veröffentlichung von G. A. Miller, E. Galanter und K. Pribram aus dem Jahr 1960?
A) 'Kognitive Psychologie'
B) 'Pläne und die Struktur des Verhaltens'
C) 'Psychologische Typen'
D) 'Eine Studie über das Denken'
  • 28. Welche zwei Psychologen haben an dem Konzept der künstlichen Intelligenz (KI) zusammengearbeitet?
A) Carl Jung und Jean Piaget
B) Noam Chomsky und J. S. Bruner
C) Allen Newell und Herbert Simon
D) Donald Broadbent und George Mandler
  • 29. Welche Merkmale der unaufgeforderten Nachricht können Probanden bei einer dichotischen Höruntersuchung wahrnehmen?
A) Sie können keine Veränderungen wahrnehmen.
B) Sie können den Inhalt verstehen und wiedergeben.
C) Sie können es im Langzeitgedächtnis speichern.
D) Sie können feststellen, ob die Tonhöhe sich ändert oder ob sie vollständig aufhört.
  • 30. Welche Art von Verarbeitung findet für die nicht beachtete Nachricht bei einer dichotischen Höraufgabe statt?
A) Kurzzeitgedächtnis-Analyse
B) Langzeitgedächtnis-Speicherung
C) Frühzeitige sensorische Verarbeitung
D) Tiefenverarbeitung
  • 31. Nennen Sie ein Beispiel für die Anwendung des prozeduralen Gedächtnisses.
A) Sich erinnern, wo man sich befand, als man von einem wichtigen Ereignis hörte.
B) Das Fahren eines Autos.
C) Wissen, wie der Eiffelturm aussieht.
D) Sich den Namen eines Freundes aus der sechsten Klasse merken.
  • 32. Welches Buch von Ulric Neisser hat den Begriff "kognitive Psychologie" populär gemacht?
A) Psychologische Typen (1921)
B) Pläne und die Struktur des Verhaltens (1960)
C) Eine Studie über das Denken (1956)
D) Kognitive Psychologie (1967)
  • 33. Wer hat im Artikel von 2002 die Ursprünge der kognitiven Psychologie beschrieben?
A) George Mandler
B) Ulric Neisser
C) Jean Piaget
D) Carl Jung
  • 34. Wer kritisierte den Behaviorismus im Jahr 1959 und leitete damit die kognitive Revolution ein?
A) Allen Newell
B) Donald Broadbent
C) Noam Chomsky
D) J. S. Bruner
  • 35. Worum ging es in der Veröffentlichung von J. S. Bruner, J. J. Goodnow & G. A. Austin aus dem Jahr 1956?
A) 'Kognitive Psychologie'
B) 'Eine Untersuchung des Denkens'
C) 'Psychologische Typen'
D) 'Pläne und die Struktur des Verhaltens'
  • 36. Welche Erkenntnisse und Ansätze der kognitiven Psychologie wurden in andere Bereiche und Disziplinen integriert?
A) Arbeit, die auf Erkenntnissen der kognitiven Psychologie basiert.
B) Philosophische Debatten über Empirismus.
C) Prinzipien des Behaviorismus.
D) Konzepte der dynamischen Psychologie.
  • 37. Welcher Bereich wird von kognitiven Psychologen im Sprachbereich typischerweise NICHT untersucht?
A) Einzelne Komponenten der Sprachentwicklung
B) Sprachgebrauch und Emotionen
C) Spracherwerb
D) Phoneme
  • 38. Wer definiert die soziale Kognition als die Untersuchung der mentalen Prozesse beim Wahrnehmen, Aufmerksammachen, Erinnern, Denken und Verstehen von Menschen?
A) Gordon B. Moskowitz
B) Kenneth Dodge
C) Jean Piaget
D) Sigmund Freud
  • 39. Was passiert bei der dichotischen Hörprobe, wenn die basketballbezogene Botschaft auf das rechte Ohr umgeleitet wird?
A) Der Zuhörer bemerkt möglicherweise nicht, ob sich die Tonhöhe der ignorierten Botschaft ändert.
B) Der Zuhörer kann beide Abschnitte nicht verstehen, wenn er einen davon verfolgt (shadowing).
C) Der Zuhörer ist in der Regel in der Lage, am Ende die gesamte Botschaft wiederzugeben, wobei er nur dann auf das linke oder rechte Ohr achtet, wenn es angebracht war.
D) Der Zuhörer kann den Inhalt der ignorierten Botschaft berichten.
  • 40. Welches Phänomen beschreibt das Generieren von Gedanken, die fälschlicherweise als originell wahrgenommen werden, obwohl es sich tatsächlich um Erinnerungen handelt?
A) Déjà-vu
B) Effekt falscher Berühmtheit
C) Effekt der Gültigkeit
D) Kryptomnesie
  • 41. Worauf basierte die kognitive Psychologie in den 1960er Jahren?
A) Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI)
B) Militärische Forschung während des Zweiten Weltkriegs
C) Eine Abkehr vom Behaviorismus
D) Philosophische Debatten über angeborene Ideen
  • 42. Welches Konzept hat Donald Broadbent in die Forschung zur menschlichen Leistungsfähigkeit integriert?
A) Dynamische Psychologie
B) Künstliche Intelligenz
C) Dualismus von Geist und Körper
D) Informationstheorie
  • 43. Welches Aufmerksamkeitsystem ist für den Orientierungsreflex und die „Pop-Out“-Effekte verantwortlich?
A) Aufgeteilt Aufmerksamkeit
B) Bewusste Verarbeitung
C) Endogene Steuerung
D) Exogene Steuerung
  • 44. Wer schlug in den 1870er Jahren ein Modell der Sprachverarbeitung vor?
A) B.F. Skinner
B) Noam Chomsky
C) Carl Wernicke
D) Jean Piaget
  • 45. Was passiert, wenn der Name eines Teilnehmers im nicht aufmerksamen Ohr während einer dichotischen Höraufgabe genannt wird?
A) Sie können den Inhalt dieser Information korrekt wiedergeben.
B) Sie speichern diese Information im Langzeitgedächtnis.
C) Sie ignorieren diese Information vollständig.
D) Manche richten sogar ihre Aufmerksamkeit auf die Botschaft, die sie nicht bewusst wahrnehmen.
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