- 1. Mencius, auch bekannt als Mengzi oder Meng Ke, ist ein grundlegender Text der konfuzianischen Philosophie, der dem einflussreichen chinesischen Philosophen Mencius selbst zugeschrieben wird, der während der Zeit der Streitenden Staaten (etwa 372-289 v. Chr.) lebte. In diesem Werk erweitert Mencius die ursprünglichen Lehren des Konfuzius, indem er seine Ideen in einer Reihe von Dialogen und Überlegungen darlegt, die die der menschlichen Natur innewohnende Güte, die Bedeutung der moralischen Kultivierung und die Rolle einer wohlwollenden Führung betonen. Der Text ist in mehrere Abschnitte gegliedert, die als "Bücher" bezeichnet werden und eine Vielzahl von Themen wie Ethik, Politik und Erziehung behandeln. Mencius argumentiert, dass der Einzelne zwar das Potenzial zum Guten besitzt, aber durch eine angemessene Erziehung und ein unterstützendes Umfeld gefördert werden muss, um seine tugendhafte Natur zu verwirklichen. Er vertritt auch die Idee, dass Herrscher mit Mitgefühl und Fürsorge für ihre Untertanen handeln müssen, und behauptet, dass eine harmonische Gesellschaft nur erreicht werden kann, wenn die Führer moralische Integrität über persönlichen Ehrgeiz oder Macht stellen. Mit seinen reichen philosophischen Einsichten und seiner wortgewandten Prosa dient Mencius nicht nur als kritischer Kommentar zu den sozialen und politischen Fragen seiner Zeit, sondern auch als zeitlose Erkundung der moralischen Dimensionen des menschlichen Lebens, was diesen Text zu einem unverzichtbaren Teil des konfuzianischen Kanons und zu einem bleibenden Einfluss auf das ostasiatische Denken macht.
Was glaubt Mencius über die Rolle der Regierung?
A) Sie sollte keinen Einfluss auf die Moral haben. B) Sie sollte eine strenge Kontrolle über die Bevölkerung ausüben. C) Sie sollte sich auf die militärische Macht konzentrieren. D) Sie sollte das Wohlergehen der Menschen fördern.
- 2. Wie sieht Mencius die Bedeutung der Bildung?
A) Nur für die elitäre Klasse. B) Unerlässlich für die moralische Entwicklung. C) In erster Linie für praktische Fähigkeiten. D) Wesentlich für die Kultivierung des Guten.
- 3. Welche Analogie verwendet Mencius, um die menschliche Natur zu beschreiben?
A) Wie eine leere Schiefertafel. B) Wie ein wildes Tier. C) Wie Wasser, das bergab fließt. D) Wie ein rauer Stein.
- 4. Was führt nach Mencius' Ansicht zu guter Regierungsführung?
A) Die Tugendhaftigkeit und das moralische Beispiel des Herrschers. B) Reichtum und Macht. C) Tyrannei und strenge Gesetze. D) Militärische Stärke.
- 5. Wie nennt man die angeborenen Tendenzen zum Guten in der Philosophie des Mencius?
A) Vier Anfänge. B) Drei Lehren. C) Fünf Beziehungen. D) Zwei Grundsätze.
- 6. Welcher Begriff bezieht sich im mencianischen Denken auf die moralische Pflicht des Herrschers?
A) Feudale Loyalität. B) Das Naturrecht. C) Göttliches Recht. D) Das Mandat des Himmels.
- 7. Welche Art von Regierungsstruktur befürwortet Mencius?
A) Wohlwollende Monarchie. B) Die Demokratie. C) Plutokratie. D) Oligarchie.
- 8. In welcher Epoche lebte Mencius?
A) Tang-Dynastie B) Qin-Dynastie C) Periode der Streitenden Staaten D) Han-Dynastie
- 9. Was bedeutet "ren" in der Philosophie von Mencius?
A) Strenge B) Reichtum C) Geheimdienst D) Wohlwollen oder Menschlichkeit
- 10. Welche Geschichte verwendet Mencius, um seine Ansichten über die menschliche Natur zu veranschaulichen?
A) Die Geschichte von dem Kind im Brunnen. B) Das Märchen von der Schildkröte und dem Hasen. C) Die Fabel vom Fuchs und den Weintrauben. D) Das Gleichnis vom verlorenen Sohn.
- 11. Welcher Text wird hauptsächlich mit Mencius in Verbindung gebracht?
A) Der Mencius B) Tao Te Ching C) Buch der Riten D) Die Analecten
- 12. Mencius wird oft als was bezeichnet?
A) Meister des Krieges B) Zweite Salbei C) Großartige Lehrerin D) Erste Salbei
- 13. Mencius spricht von der "Pflege des Lebens". Was ist damit gemeint?
A) Die angeborene Güte kultivieren. B) Leben in der Isolation. C) Vermeidung von Härten. D) Suche nach körperlichem Vergnügen.
- 14. Mencius vertrat die Ansicht, dass der Mensch mit welcher Eigenschaft geboren wird?
A) Mitgefühl B) Gleichgültigkeit C) Furcht D) Gier
- 15. Welcher philosophischen Schule ist Mencius zuzuordnen?
A) Buddhismus B) Konfuzianismus C) Daoismus D) Legalismus
- 16. Was geschieht nach Mencius, wenn ein Herrscher die moralische Tugend verliert?
A) Sie werden einflussreicher. B) Sie verlieren das Mandat des Himmels. C) Sie erhalten mehr Macht. D) Sie werden immer beliebter.
- 17. Welche Tugend hielt Mencius für die wichtigste?
A) Tapferkeit B) Reichtum C) Ruhm D) Rechtschaffenheit
- 18. Wer waren die wichtigsten Anhänger von Mencius' Lehren?
A) Legalistische Philosophen B) Buddhistische Mönche C) Spätere konfuzianische Gelehrte D) Daoistische Praktiker
|