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Psycholinguistik - Prüfung
Beigesteuert von: Sommer
  • 1. Die Psycholinguistik ist ein multidisziplinäres Fachgebiet, das sich mit den psychologischen und kognitiven Prozessen befasst, die beim Sprachgebrauch und -erwerb eine Rolle spielen. Sie befasst sich damit, wie Menschen Sprache verstehen, produzieren und erwerben, und untersucht Themen wie Sprachverarbeitung, Sprachentwicklung, Zweisprachigkeit und die Interaktion zwischen Sprache und Kognition. Durch die Untersuchung der mentalen Prozesse, die dem Sprachverhalten zugrunde liegen, liefert die Psycholinguistik wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Menschen durch Sprache kommunizieren, denken und die Welt verstehen.

    Welcher Bereich des Gehirns ist hauptsächlich für die Sprachverarbeitung zuständig?
A) Hippocampus.
B) Präfrontaler Kortex.
C) Kleinhirn.
D) Broca-Areal und Wernicke-Areal.
  • 2. Wofür ist das "Wernicke-Areal" bei der Sprachverarbeitung zuständig?
A) Motorische Fähigkeiten.
B) Musikalische Fähigkeiten.
C) Sprachverstehen.
D) Lösung von Problemen.
  • 3. Welcher Theoretiker wird mit der "nativistischen" Theorie der Sprachentwicklung in Verbindung gebracht?
A) Noam Chomsky.
B) Jean Piaget.
C) Lev Vygotsky.
D) B.F. Skinner.
  • 4. Was ist die "Hypothese der kritischen Periode" in der Sprachentwicklung?
A) Der Glaube, dass Sprache ausschließlich durch Nachahmung gelernt wird.
B) Die Theorie, dass die Sprachentwicklung ausschließlich durch soziale Interaktionen beeinflusst wird.
C) Die Vorstellung, dass es eine begrenzte Altersspanne gibt, in der eine Person eine Sprache mit muttersprachlichen Fähigkeiten erwerben kann.
D) Das Konzept, dass Menschen ohne Schwierigkeiten mehrere Sprachen gleichzeitig lernen können.
  • 5. Welche Methode wird üblicherweise verwendet, um die Sprachverarbeitung im Gehirn zu untersuchen?
A) Funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRI).
B) Ultraschall.
C) Röntgenstrahlen.
D) Echokardiogramm.
  • 6. Welcher linguistische Begriff bezeichnet die Regeln für den Satzbau in einer Sprache?
A) Morphologie.
B) Syntax.
C) Phonologie.
D) Pragmatik.
  • 7. Was ist die "Gartenweg-Theorie"?
A) Ein psychologischer Rahmen für die Untersuchung der Sprachwahrnehmung.
B) Eine Methode zur Erstellung komplexer sprachlicher Strukturen.
C) Eine Theorie aus der Psycholinguistik, die sich auf syntaktische Mehrdeutigkeit bei der Satzverarbeitung konzentriert.
D) Eine Technik der Gartenarbeit im Zusammenhang mit dem Sprachenlernen.
  • 8. Welche Forschungsmethode wird in der Psycholinguistik üblicherweise zur Untersuchung der Sprachverarbeitung eingesetzt?
A) Verhaltensbeobachtungen
B) Blickbewegungsmessung
C) EEG-Aufzeichnungen
D) MRI-Scans
  • 9. Was ist "Metakognition" im Zusammenhang mit der Sprachverarbeitung?
A) Das Studium der Schriftsprache.
B) Der Prozess des Gedächtnisabrufs.
C) Die Fähigkeit, subtile sprachliche Nuancen wahrzunehmen.
D) Das Bewusstsein und das Verständnis der eigenen Denkprozesse.
  • 10. Welche Sprachstörung ist durch Schwierigkeiten bei der Artikulation von Sprachlauten gekennzeichnet?
A) Aphasie
B) Legasthenie
C) Dysgraphie
D) Apraxie
  • 11. Was ist "Sprachverlust" bei zweisprachigen Personen?
A) Die Entwicklung eines einzigartigen Sprachdialekts.
B) Der schnelle Erwerb von Vokabeln in einer neuen Sprache.
C) Das Studium der alten Sprachen.
D) Der allmähliche Verlust der Sprachkenntnisse in einer Sprache aufgrund von geringerem Gebrauch oder geringerem Kontakt.
  • 12. Welche Sprachstörung ist durch Schwierigkeiten beim Verstehen oder Bilden von Wörtern gekennzeichnet?
A) Legasthenie
B) Dysgraphie
C) Aphasie
D) Apraxie
  • 13. Was ist die "Whorfsche Hypothese"?
A) Die Theorie, dass die Sprache auf eine gemeinsame Wurzel zurückgeht.
B) Die Idee, dass Sprache die Kognition beeinflusst.
C) Das Konzept, dass Sprache und Kultur nicht miteinander verbunden sind.
D) Der Glaube an die Unveränderlichkeit der Sprache.
  • 14. Welcher sprachliche Aspekt befasst sich mit der Untersuchung der Wortbedeutung?
A) Pragmatik.
B) Phonetik.
C) Semantik.
D) Syntax.
  • 15. Welcher Begriff beschreibt die Untersuchung, wie sich Sprache im Laufe der Zeit und in verschiedenen sozialen Kontexten verändert?
A) Phonetik.
B) Syntax.
C) Soziolinguistik.
D) Pragmatik.
  • 16. Was ist "Bilingualer Sprachwechsel"?
A) Eine Theorie der Sprachevolution.
B) Der Einsatz von maschineller Übersetzung in zweisprachigen Gemeinschaften.
C) Der kognitive Prozess des Wechsels zwischen zwei Sprachen während eines Gesprächs.
D) Das Studium der antiken zweisprachigen Texte.
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