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Soziologie von Gesundheit und Krankheit
Beigesteuert von: Berger
  • 1. Die Soziologie von Gesundheit und Krankheit ist ein Teilgebiet der Soziologie, das untersucht, wie soziale Faktoren Gesundheit, Krankheit und Gesundheitsversorgung beeinflussen. Es wird untersucht, wie gesellschaftliche Strukturen, Institutionen und Normen die Erfahrungen der Menschen mit Gesundheit und Krankheit prägen. In diesem Bereich werden Themen wie der Zugang zur Gesundheitsversorgung, Ungleichheiten bei den Gesundheitsergebnissen, die sozialen Determinanten der Gesundheit, Gesundheitssysteme und die Auswirkungen sozialer Ungleichheiten auf das Wohlbefinden untersucht. Soziologen in diesem Bereich analysieren den Einfluss von sozialer Klasse, Geschlecht, Ethnie und anderen sozialen Faktoren auf das Gesundheitsverhalten, die Inanspruchnahme des Gesundheitswesens und die Gesundheitsergebnisse. Die Soziologie von Gesundheit und Krankheit berücksichtigt auch die Rolle von Macht, Diskriminierung, sozialer Kontrolle und Stigmatisierung bei der Gestaltung von Gesundheitserfahrungen. Durch die Untersuchung der sozialen Dimensionen von Gesundheit und Krankheit wollen Soziologen das Verständnis für gesundheitliche Ungleichheiten verbessern und Informationen für politische Maßnahmen und Interventionen zur Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit liefern.

    Was ist mit Medikalisierung gemeint?
A) Der Prozess der Selbstdiagnose von Krankheiten
B) Die Ablehnung der regulären Gesundheitsversorgung
C) Der Einsatz von Alternativmedizin
D) Der Prozess, durch den menschliche Zustände als medizinische Zustände definiert und behandelt werden
  • 2. Welcher Ansatz konzentriert sich auf die Idee, dass soziale Ungleichheiten zu gesundheitlichen Ungleichheiten führen?
A) Psychologischer Ansatz
B) Ansatz des individuellen Verhaltens
C) Biomedizinischer Ansatz
D) Ansatz der sozialen Determinanten von Gesundheit
  • 3. Was versteht man unter dem Begriff "gesundheitliche Ungleichheit"?
A) Unterschiedliche genetische Prädispositionen
B) Ein Unterschied im individuellen Verhalten
C) Unterschiedliche Gesundheitsergebnisse zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen
D) Unterschiedlicher Zugang zu Gesundheitsdiensten
  • 4. Welche Rolle spielt die soziale Unterstützung bei Gesundheit und Krankheit?
A) Es kann die negativen Auswirkungen von Stress abfedern und die Gesundheitsergebnisse verbessern
B) Es hat keinen Einfluss auf die Gesundheitsergebnisse
C) Sie kann gesundheitliche Probleme verschlimmern
D) Es liegt allein in der Verantwortung der Gesundheitsdienstleister
  • 5. Was versteht man unter dem Begriff "Lebensmittelwüste"?
A) Eine kulinarische Wüste
B) Ein beliebter Lebensmittelmarkt
C) Ein Gebiet mit begrenztem Zugang zu erschwinglichen und nahrhaften Lebensmitteln
D) Ein Ort mit einem reichhaltigen Angebot an Lebensmitteln
  • 6. Was ist mit dem Begriff "Intersektionalität" im Zusammenhang mit Gesundheit gemeint?
A) Die Verflechtung sozialer Kategorisierungen wie Ethnie, Klasse und Geschlecht, die zu gesundheitlichen Ungleichheiten beitragen
B) Die Straßenkreuzung, die zu den Gesundheitseinrichtungen führt
C) Die Möglichkeit des Zugangs zu Gesundheitsdiensten an Kreuzungen
D) Die Überschneidung verschiedener Krankheiten innerhalb einer Gemeinschaft
  • 7. Welcher Begriff bezieht sich auf den Prozess, durch den bestimmte Gesundheitszustände als medizinische Probleme definiert werden, die eine medizinische Intervention erfordern?
A) Psychoedukation.
B) Medikalisierung.
C) Gesundheitsförderung.
D) Vorbeugende Maßnahmen.
  • 8. Was ist der Schwerpunkt des bio-psycho-sozialen Modells der Gesundheit?
A) Gesundheit durch das Zusammenspiel von biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren verstehen
B) Ausschließliche Konzentration auf biologische Faktoren
C) Vernachlässigung der Aspekte der psychischen Gesundheit
D) Betonung der individuellen Verantwortung für die Gesundheit
  • 9. Was ist medizinischer Pluralismus?
A) Die Koexistenz mehrerer medizinischer Systeme und Glaubensrichtungen in einer Gesellschaft
B) Die ausschließliche Abhängigkeit von der Biomedizin
C) Ein einheitlicher medizinischer Ansatz in allen Gesellschaften
D) Die Ablehnung der traditionellen Medizin
  • 10. Was ist die "sozialkonstruktivistische Sichtweise" von Gesundheit und Krankheit?
A) Der Glaube an eine allgemeine Gesundheitsversorgung
B) Das Verständnis, dass Gesundheit und Krankheit sozial konstruierte Konzepte sind
C) Die Ansicht, dass die Gesundheit allein durch die Genetik bestimmt wird
D) Die Ablehnung medizinischer Eingriffe
  • 11. Welcher Begriff bezieht sich auf die Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen aus der Ferne unter Einsatz von Technologie?
A) Placebo-Effekt
B) Traditionelle Medizin
C) Telemedizin
D) Homöopathie
  • 12. Welches Konzept bezieht sich auf die Fähigkeit einer Person, Gesundheitsinformationen zu verstehen und danach zu handeln?
A) Behavioristische Intervention
B) Gesundheitskompetenz
C) Krankenkasse
D) Medizinische Terminologie
  • 13. Wer hat in der Soziologie den Begriff der "kranken Rolle" geprägt?
A) Talcott Parsons.
B) Emile Durkheim.
C) Karl Marx.
D) Max Weber.
  • 14. Welche soziologische Perspektive betont die Bedeutung symbolischer Bedeutungen und sozialer Interaktionen bei der Gestaltung des Gesundheitsverhaltens?
A) Struktureller Funktionalismus.
B) Konflikttheorie.
C) Symbolischer Interaktionismus.
D) Feministische Theorie.
  • 15. Welche Theorie entwickelte Talcott Parsons bezüglich der Rolle des Kranken?
A) Das biopsychosoziale Modell
B) Der medizinische Blick
C) Die Theorie der Krankenrolle
D) Der Black Report
  • 16. Wer war der erste Arzt, von dem wir seinen Namen kennen?
A) Michel Foucault
B) Talcott Parsons
C) Imhotep
D) Thukydides
  • 17. Welcher antiken Zivilisation gehörte Imhotep an?
A) Altes Indien
B) Altes Ägypten
C) Altes Griechenland
D) Altes China
  • 18. Welcher Prozentsatz der athenischen Bevölkerung starb während der Epidemie, die Thukydides beschrieb?
A) Ungefähr 10%
B) Ungefähr 75%
C) Ungefähr 25%
D) Ungefähr 50%
  • 19. Welche Dynastie in China legte Wert auf Bewegung, Meditation und Mäßigung für die Gesundheit?
A) Die Zhou-Dynastie
B) Die Qin-Dynastie
C) Die Han-Dynastie
D) Die Ming-Dynastie
  • 20. Was war für die wohlhabende Bevölkerung während der Spätzeit des Römischen Reiches ein Anliegen?
A) Bau von Aquädukten
B) Hygiene für die unteren sozialen Schichten
C) Herstellung von Arzneimitteln
D) Entwicklung von Impfstoffen
  • 21. Welches Reich konzentrierte sich weiterhin darauf, die Ausbreitung von Krankheiten wie Pocken zu verhindern?
A) Das Persische Reich
B) Das Byzantinische Reich
C) Das Osmanische Reich
D) Das Römische Reich
  • 22. Was war das ursprüngliche Ziel der öffentlichen Gesundheit?
A) Präventiv
B) Reaktionär
C) Fördernd
D) Therapeutisch
  • 23. Welche Ursache für gesundheitliche Ungleichheit sah der sogenannte „Black Report“, der in Großbritannien veröffentlicht wurde,?
A) Mangel an medizinischer Technologie
B) Materielle Benachteiligung
C) Genetische Faktoren
D) Mangelernährung
  • 24. Welche politische Partei hat die konservative Regierung dafür kritisiert, die Empfehlungen des Black Report nicht umzusetzen?
A) Die Grünen
B) Die Liberaldemokraten
C) Die Konservative Partei
D) Die Labour-Partei
  • 25. Welche Aspekte werden in Bezug auf den Zusammenhang zwischen Armut und Krankheit diskutiert?
A) Steht Armut in keinem Zusammenhang mit Krankheit?
B) Wird Krankheit ausschließlich durch die Ernährung verursacht?
C) Verursacht Armut Krankheit oder verursacht Krankheit Armut?
D) Wird Armut durch genetische Faktoren verursacht?
  • 26. Was hat die Forschung über den Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Ungleichheiten und Krankheit herausgefunden?
A) Es besteht kein Zusammenhang.
B) Es besteht ein positiver Zusammenhang.
C) Es besteht ein Zusammenhang nur in Industrieländern.
D) Es besteht ein negativer Zusammenhang.
  • 27. Welche Region ist am stärksten von der HIV/AIDS-Epidemie betroffen?
A) Europa
B) Subsahara-Afrika
C) Nordamerika
D) Asien
  • 28. Welcher Prozentsatz der weltweit HIV-infizierten Bevölkerung lebt in Sub-Sahara-Afrika?
A) Ein Viertel
B) Zwei Drittel
C) Die Hälfte
D) Ein Drittel
  • 29. Welches ist ein großes soziales Problem in Afrika im Zusammenhang mit HIV/AIDS?
A) Die Arbeitslosenkrise
B) Die Epidemie der Waisenkinder
C) Die Nahrungsmittelknappheit
D) Die Bildungskrise
  • 30. Welches asiatische Land hat die drittlängste Lebenserwartung?
A) Japan
B) Afghanistan
C) Vietnam
D) Indien
  • 31. Wer trifft in Pakistan normalerweise Entscheidungen in Bezug auf Schwangerschaft und pränatale Versorgung?
A) Die Schwiegermutter der schwangeren Frau
B) Die lokale Regierung
C) Der werdende Vater
D) Die schwangere Frau
  • 32. Welche gesellschaftliche Konsensbildung fand in Australien in den 1960er und 1970er Jahren bezüglich des Alkoholismus statt?
A) Die Prävention rückte in den Vordergrund, anstatt die Behandlung von Krankheiten.
B) Der Alkoholismus wurde nicht mehr als ein Gesundheitsproblem betrachtet.
C) Die Behandlungsmethoden wurden wirksamer und fanden breitere Akzeptanz.
D) Der Alkoholkonsum wurde für das Wirtschaftswachstum gefördert.
  • 33. Wie ist die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer in Nordamerika?
A) 80 Jahre
B) 70 Jahre
C) 85 Jahre
D) 75 Jahre
  • 34. Welches nordamerikanische Land verfügt nicht über bundesgesetze, die das Recht auf Gesundheitsversorgung als ein grundlegendes Menschenrecht festlegen?
A) Vereinigte Staaten
B) Karibische Staaten
C) Kanada
D) Mexiko
  • 35. Welcher ist ein wesentlicher Risikofaktor für Krankheiten in Nordamerika, der mit Alkohol in Verbindung steht?
A) Geringer Alkoholkonsum
B) Alkoholverbot
C) Alkoholproduktion
D) Übermäßiger Alkoholkonsum
  • 36. Welche Krankheit wurde erstmals 1978 entdeckt und erfordert die Übertragung durch Hepatitis B?
A) Hepatitis D
B) Hepatitis E
C) Hepatitis A
D) Hepatitis C
  • 37. Welches südamerikanische Land hat die höchste Anzahl von Menschen, die von AIDS und HIV betroffen sind?
A) Brasilien
B) Peru
C) Chile
D) Argentinien
  • 38. Welches Land in Südamerika bietet die besten öffentlichen Gesundheitsdienstleistungen?
A) Venezuela
B) Argentinien
C) Chile
D) Brasilien
  • 39. Welche Industrie ist in Südamerika von großer Bedeutung?
A) Technologie
B) Tourismus
C) Automobilindustrie
D) Landwirtschaft
  • 40. Welches südamerikanische Land wird nicht als Land mit einer schnell wachsenden Wirtschaft genannt?
A) Argentinien
B) Ecuador
C) Venezuela
D) Brasilien
  • 41. Wie war das Schweinegrippevirus auch bekannt?
A) H5N1
B) H1N1
C) H2N2
D) H3N2
  • 42. In welchem Jahr brach die Schweinegrippe-Epidemie aus?
A) Mitte des 19. Jahrhunderts
B) Anfang des 18. Jahrhunderts
C) Ende des 20. Jahrhunderts
D) Anfang des 21. Jahrhunderts
  • 43. Was ist ein häufiges Symptom von Malaria?
A) Kein Fieber
B) Hohes Fieber
C) Chronischer Husten
D) Niedriges Fieber
  • 44. Wie lange beträgt die Inkubationszeit für Hepatitis D?
A) Fünfzig Tage
B) Siebzig Tage
C) Fünfunddreißig Tage
D) Fünfzehn Tage
  • 45. Welcher Prozentsatz der Menschen in Brasilien mit HIV und AIDS erhielt bis 2008 eine Behandlung?
A) Neunzig Prozent
B) Achtzig Prozent
C) Fünfzig Prozent
D) Sechzig Prozent
  • 46. Welcher ist ein wesentlicher Risikofaktor für Krankheiten in Nordamerika, der mit der Ernährung zusammenhängt?
A) Mangelernährung
B) Nahrungsmittelallergien
C) Fettleibigkeit
D) Vitaminmangel
  • 47. Welche Krankheit wird in Südamerika durch Mückenstiche übertragen?
A) HIV
B) Malaria
C) Hepatitis D
D) Schweinegrippe
  • 48. Welcher ist ein häufiger Risikofaktor für Alkoholismus in Nordamerika?
A) Ernährung
B) Vererbung
C) Bildung
D) Bewegung
  • 49. Welcher ist ein wesentlicher Risikofaktor für Krankheiten in Nordamerika im Zusammenhang mit Tabak?
A) Tabakverbot
B) Tabakkonsum
C) Tabakproduktion
D) Tabakregulierung
  • 50. Welcher ist ein wesentlicher Risikofaktor für Krankheiten in Nordamerika im Zusammenhang mit Lebensmitteln?
A) Nahrungsmittelallergien
B) Überernährung
C) Nahrungsmittelknappheit
D) Mangelernährung
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