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Strukturgleichungsmodell - Prüfung
Beigesteuert von: Meier
  • 1. Ein Strukturgleichungsmodell (SEM) ist ein statistisches Verfahren zur Prüfung und Validierung komplexer Beziehungen zwischen Variablen. Es ist ein leistungsfähiges Instrument, das häufig in den Sozialwissenschaften, der Psychologie, den Wirtschaftswissenschaften und anderen Bereichen eingesetzt wird, um kausale Beziehungen zwischen Faktoren zu untersuchen. SEM ermöglicht es Forschern, sowohl beobachtete als auch unbeobachtete Variablen, so genannte latente Variablen, zu modellieren und die direkten und indirekten Auswirkungen einer Variablen auf eine andere zu quantifizieren. Durch die Aufstellung mehrerer miteinander verbundener Gleichungen hilft die SEM den Forschern, die zugrunde liegenden Mechanismen und Wege zu verstehen, durch die sich die Variablen gegenseitig beeinflussen. Diese Methode bietet wertvolle Einblicke in komplexe Systeme und kann helfen, theoretische Modelle zu informieren, Vorhersagen zu treffen und die Entscheidungsfindung in verschiedenen Forschungsbereichen zu unterstützen.

    Worauf bezieht sich der Begriff "exogene Variable" in der SEM?
A) Variable mit direkter kausaler Wirkung
B) Von Messfehlern betroffene Variable
C) Variable mit nur indirekter Wirkung
D) Variable, die nicht von anderen Variablen des Modells vorhergesagt wird
  • 2. Was ist der Zweck der konfirmatorischen Faktorenanalyse in der SEM?
A) Bewertung der Zuverlässigkeit und Gültigkeit von Messinstrumenten
B) Künftige Ergebnisse vorhersagen
C) Analysieren Sie nicht-lineare Beziehungen
D) Untersuchung kausaler Beziehungen zwischen Variablen
  • 3. Welche statistische Analyse wird üblicherweise verwendet, um die Anpassungsgüte eines SEM-Modells zu bewerten?
A) T-Test
B) Pearson-Korrelation
C) Chi-Quadrat-Test
D) ANOVA
  • 4. Was bedeutet das "Laden" eines Indikators auf einen Faktor im SEM?
A) Reproduzierbarkeit der Messung
B) Stärke der Beziehung zwischen Indikator und Faktor
C) Effektgröße der Moderation
D) Größe des Messfehlers
  • 5. Welchen Zweck hat die Angabe von Fehlertermen im SEM?
A) Beseitigung von Messfehlern
B) Berücksichtigung der unerklärten Varianz in den beobachteten Variablen
C) Verbessern Sie die Interpretierbarkeit von Modellen
D) Reduzierung der Modellkomplexität
  • 6. Welcher der folgenden Punkte ist ein Nachteil von SEM?
A) Schnelle Berechnungszeiten
B) Begrenzt auf lineare Beziehungen
C) Komplexität der Modellspezifikation und -interpretation
D) Einfacher Umgang mit fehlenden Daten
  • 7. Wofür wird der "Modifikationsindex" bei SEM-Analysen verwendet?
A) Schätzung der Modellkomplexität
B) Identifizierung potenzieller Bereiche zur Verbesserung der Modellanpassung
C) Berechnung der Gesamteffektgröße
D) Bestimmen Sie die statistische Aussagekraft
  • 8. Worauf bezieht sich die "Modellidentifikation" im SEM?
A) Auswahl des Optimierungsalgorithmus
B) Interpretation der Fit-Indizes
C) Prozess der Parameterschätzung
D) Sicherstellung der eindeutigen Schätzung von Modellparametern mit den gegebenen Daten
  • 9. Welche Software wird üblicherweise für die SEM-Analyse verwendet?
A) LISREL
B) SPSS
C) Minitab
D) Excel
  • 10. Was ist in der SEM der allgemeine Begriff für Pfade, die direkte kausale Beziehungen zwischen Variablen anzeigen?
A) Fehlerpfade
B) Strukturelle Pfade
C) Faktor Pfade
D) Messwege
  • 11. Worauf bezieht sich der Begriff "Endogenität" in der SEM?
A) Wenn eine unabhängige Variable mit dem Fehlerterm einer anderen Variablen korreliert ist
B) Akkumulation von Messfehlern
C) Nicht-normale Restverteilung
D) Modell-Überanpassung
  • 12. Welche Rolle spielt die "Kovarianzmatrix" bei der Schätzung von SEM-Modellen?
A) Zeigt Modellkonvergenz an
B) Berechnet die Effektgrößen
C) Enthält Informationen über die Beziehungen zwischen beobachteten Variablen
D) Wird für die Gewichtsinitialisierung verwendet
  • 13. Was bedeutet "rekursive" Modellierung im SEM?
A) Alle Variablen beeinflussen sich gegenseitig direkt
B) Es werden keine Beziehungen zwischen den Variablen angenommen.
C) Nur Vorhandensein von nichtlinearen Pfaden
D) Die Variablen sind in einer Reihe von kausalen Beziehungen ohne Rückkopplungsschleifen angeordnet.
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